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Kartierung

Kartierung

Um einen Überblick über die Anlage zu erhalten, wurde vom Burgstall Mörsberg mit einfachen messtechnischen Mitteln eine Lageskizze im Maßstab von 1:200 gefertigt.

Die Größe des inneren Burgbereichs betrug demnach in Ost-West-Richtung ca. 100-120 Meter, in Nord-Süd-Richtung ca. 60 Meter.

An der Stelle des Gebäudes, auf dessen Grundmauern man 1957 gestoßen ist, befindet sich heute ein aufgeschütteter Hügel. Die Gebäudelage in der Skizze soll deshalb nur einen vagen Anhaltspunkt darstellen.

Die ursprüngliche Topographie ist durch den Steinbruch heute nicht mehr ersichtlich, allerdings lässt sich aus der Höhenflurkarte von 1898 auf einen gleichmäßigen Anstieg des Geländes vom heutigen Burgfried (325 m) bis zu der an den Wald angrenzenden Wiesen-/Ackerfläche (340 m) schließen.

Der Höhenunterschied zwischen innerem Graben und dem Plateau des Burgfrieds beträgt an der südöstlichen Seite ca. 5,60 m, vom äußeren Graben zur Ostseite des Burgfrieds sind es ca. 10m

 

Die gesamten Verläufe von Gräben und Wällen lässt sich heute nicht mehr vollständig rekonstruieren, im Fall des äußersten Grabens ist dies durch den noch sichtbaren Schutthügel nur ansatzweise möglich.

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